Vorstand operatives Geschäft

Hille Bruns

Meine Ausbildung und Erfahrung:Portrait-Hille-AWO web

  • Ausbildung und Tätigkeit als Hauswirtschaftsleiterin
  • Vollzeitausbildung zur Tanz- Sozialtherapeutin,
    Erfahrungen in der Aktivierenden Förderung der Behinderteneinrichtung Hephata
  • Weiterbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin
  • Über 9-jährige Erfahrung im Bereich der sozial-pädagogischen Familienhilfe u.a. mit gehörlosen Eltern, Teamleiterin von sozialpädagogischen Gruppenarbeiten, Integrationskraft
  • seit 2009 Erfahrung in der allgemeinen Beratung von hör- und hörsehbehinderten Menschen beim Förderverein in Recklinghausen, zuständig für die Taubblindenassistenzvermittlung
  • 2010 Qualifikation zur Taubblindenassistentin in Recklinghausen,
  • seit März 2013, zusammen mit einer Kollegin, Ausbildungsleiterin der Taubblindenassistenzqualifizierung in Recklinghausen,
    Mitarbeit in der Stiftung taubblind leben

Meine Motivation:

2009 kam ich über die Beratungstätigkeit für hörgeschädigte Menschen erstmals mit taubblinden und hörsehbehinderten Menschen in Kontakt. Mir wurde schnell klar, dass ich mich für taubblinde Menschen einsetzen möchte. Seither engagiere ich mich in der Taubblindenarbeit.

Es ist offensichtlich, dass taubblinde und stark hörsehbehinderte Menschen nur mit Hilfe von qualifizierter Assistenz am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Da es viel zu wenige Assistent/Innen gibt, entschied ich mich, selbst Taubblindenassistentin zu werden. Durch meine Assistenz- und Beratungstätigkeit stehe ich im direkten Kontakt mit vielen Betroffenen und ihren Angehörigen. Ich erlebe täglich, dass der Zugang zu Assistenz, Kommunikation, zu notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen oder geeigneten Wohnformen für die meisten sehr schwer oder gar nicht möglich ist. Es fehlen dringend notwendige gesetzliche Grundlagen. Die Unsicherheit und das Unverständnis bei Einrichtungen und Leistungsträgern sind groß. Taubblinde und stark hörsehbehinderte Menschen sind deshalb in hohem Maße benachteiligt und ausgegrenzt.

Ich konnte in den letzten Jahren mitverfolgen, dass die Stiftung taubblind leben durch ihr Engagement dazu beigetragen hat, dass dieser Missstand in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und dass Betroffene zunehmend selbstbestimmt ihre Rechte einfordern.

Mit meinen Einsatz möchte ich dazu beitragen, dass diese Entwicklung fortgesetzt wird und dass seitens der Verantwortlichen konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Rechte taubblinder und hörsehbehinderter Menschen getroffen werden.

 

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