3 Milliarden für Straßenschäden eines Winters

MELDUNG vom 15.04.2010

Den Medien ist zu entnehmen, dass nach vorläufiger Schätzung des ADAC die Beseitigung der Schlaglöcher eines Winters 3 Milliarden kostet. Und fest steht: Der nächste Winter kommt bestimmt ...

Mit nur einem Prozent der Summen, die hier laufend aufgewendet werden, könnte man bereits mehrere Hundert Taubblinden-Assistenten einstellen, um jedem taubblinden bzw. hörsehbehinderten Mensch regelmäßig ein paar Stunden Assistenz zu ermöglichen. Damit wäre er/sie in der Lage, einmal in jeder Woche für einige Stunden eigenständig und ohne Hilfe der Familie am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Es wäre ein Anfang.

Bedenken Sie: Um den Preis jedes hundertsten Schlagloches ließe sich für Taubblinde ein großer Fortschritt erzielen!

Fakt ist: In NRW stehen 20 ausgebildete Assistenten ca. 600 taubblinden Menschen gegenüber. Eine dritte Gruppe angehender Assistenten ist derzeit in Ausbildung. Eine Anstellung hatten und haben diese Assistenten leider nicht. Sie arbeiten auf Zuruf und weitgehend ehrenamtlich, ein Berufsbild gibt es noch nicht. In Bayern werden ganze 1,25 Stellen finanziert, um ca. 700 taubblinde und hörsehbehinderte Menschen zu beraten. Dies sind nur zwei Beispiele zur Veranschaulichung der überaus unzureichenden Hilfeleistungen für diesen Personenkreis.

Helfen Sie mit, die Lebenssituation taubblinder Menschen zu verbessern, im Internetauftritt unserer Stiftung erfahren Sie mehr.

 

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