Immer mehr Möglichkeiten für taubblinde Menschen

Die Aktivitäten der Selbsthilfegruppen zeigen, dass es geht. Teilhabe ist möglich, auch für taubblinde Menschen. Die Besichtigung des Currywurstmuseums in Berlin, der Besuch des barrierefreien Naturparks Eifel im Rahmen der "Dunklen Wanderung" oder eine Führung durch die Brauweiler Abtei zeigen es. In allen Fällen haben die Führer Wege gefunden, auf die besondere Situation einzugehen. Assistenten haben taubblinden Menschen nicht nur die Inhalte der Führungen sondern auch die Umgebung vermittelt. Vieles konnte ertastet werden. Auf den Bildern sieht man, wie taubblinde Menschen Baumrinde und Pilze im Naturpark oder aber einen Rehkopf im Kaissersaal der Brauweiler Abtei ertasten. Mit viel Freude haben die Teilnehmer der Führungen ihre Umgebung aufgenommen. Lob gilt den Organisatoren in den Selbsthilfeguppen und auch den Führern der Einrichtungen wie dem Currywurstmuseum, dem Naturpark Eifel und dem Landschaftsverband Rheinland. Ihnen ist es gelungen, angepasste und  hochinteressante Führungen zu gestalten. Sie haben allen Teilnehmern Freude bereitet, ganz offensichtlich auch den Führern und Führerinnen selbst. So sagte einer der Ranger am Abschluss der Führung durch den Naturpark Eifel: "Ich bin noch nie so zufrieden nach Hause gegangen."

Es ist wünschenswert, dass mehr taubblinde Menschen zu solchen Anlässen finden können. Die meisten haben leider noch keine Möglichkeit, qualifizierte Assistenten zu finden. Für sie ist ein solcher Ausflug nicht möglich. Unterstützen Sie uns und spenden Sie, damit wir solche Aktivitäten  fördern können.

Meldung vom 1.11.2011

Dunkle-Wanderung2011Brauweiler-Abtei

 

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