Rückblick auf 2010

Das erste Stiftungjahr war spannend und erfolgreich. Einiges ist in Bewegung gekommen. So die Unterschriftenaktion für ein Merkzeichen TBl. Viele Menschen haben sich bereits eingetragen und wir erhalten sehr viel Zuspruch und Unterstützung. Die Netzwerke wachsen. Viele Termine haben uns beschäftigt. So waren wir vertreten auf der BAT e.V. Tagung im Oktober 2010 in Erfurt, der Fachtagung zum Thema "Wohnen" beim Taubblindendienst, auf der Taubblindenberatertagung in Milseburg oder bei vielen Anhörungen der Politik zum Thema UN-Behindertenrechtskonvention. Außerdem hat die Stiftung in Einzelfällen Klageverfahren zur Durchsetzung der Rechte taubblinder Menschen unterstützt und wird dies weiterhin tun.

Größte Erfolge sind bislang:

  • Die Unterschriftenaktion und Ihr Verlauf
  • Die Anbahnung eines Termins im Deutschen Institut für Menschenrechte zur Situation taubblinder Menschen im Februar
  • Die notdürftige Aufrechterhaltung einer Assistenzvermittlung in NRW aus Spendenmitteln
  • Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit zusammen mit der BAT e.V.

Insgesamt hatten wir im Jahr 2010 11.236,68 € Spendeneinnahmen. Dem stehen Ausgaben in Höhe von  2.726,89 € gegenüber. Hauptfaktor bei den Ausgaben war die Aufrechterhaltung der Assistenzvermittlung. Daneben würden Anwaltskosten für Klageverfahren in Einzelfällen von der Stiftung taubblind leben übernommen.

Ziesetzungen für das Jahr 2011 ist die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit, um die Situation taubblinder Menschen ins Bewußtsein der Gesellschaft zu bringen. Außerdem planen wir die Mitwirkung in Gremien, weitere Unterstützung der Selbsthilfegruppen und der Organisationen der Betroffenen, die Vorantreibung eines Wohnprojektes sowie die Unterstützung einzelner Menschen.

Ein Geschäftsbericht wird vorerst alle 2 Jahre erstellt. Er kann per E-Mail angefordert werden.

Meldung vom 28.01.2011

 

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